Die Zahl der Infektionen durch EHEC-Bakterien in Baden-Württemberg steigt auffällig: 368 Fälle wurden 2026 bis zur 35. Kalenderwoche registriert – rund 40 % mehr als im Vorjahr. Doch ausgerechnet die gefährlichste Komplikation HUS (Einbruch oder auch Totalversagen der Nierenfunktion) ist deutlich seltener. Foto: Kurtz – KI-generiert

Rätselhafter Anstieg: 40 Prozent mehr Infektionen mit EHEC-Bakterien im Südwesten

368 EHEC-Erkrankungen sind in Baden-Württemberg seit Jahresbeginn registriert worden – rund 40 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Allein in der 35. Kalenderwoche kamen 20 Meldungen dieser durch Bakterien verursachten Infektionen hinzu. Die Zahlen fallen auf. Doch aus ihnen lässt sich bislang weder ein neuer großer Ausbruch noch eine Zunahme besonders schwerer Erkrankungen ableiten. Ausgerechnet die gefährlichste EHEC-Komplikation (Einbruch oder Totalversagen der Nierenfunktion) ist 2026 bislang seltener als im Vorjahr.

Zum Glück, denn in 5 % bis 10 % der Fälle kann sich die Infektion in das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) mit akutem Nierenversagen, Blutarmut, Blutplättchenmangel entwickeln – manchmal mit fatalem Ausgang. Antibiotika wirken nicht gegen das Bakteriengift, scheinen im Gegenteil eher eine erhöhte Freisetzung des Giftes zu provozieren und die HUS-Entwicklung zu fördern. Am Ende eines schweren Verlaufs können eine Nierentransplantation, eine lebenslange Dialyse oder eben auch der Todesfall stehen.

Mehr EHEC, weniger HUS: Eine Entwicklung, die Aufmerksamkeit verdient

Erst fünf, dann zwölf, zehn – und plötzlich 20. So liest sich die Zahl der neu gemeldeten EHEC-Erkrankungen in Baden-Württemberg in den Kalenderwochen 32 bis 35. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Blick auf das Gesamtjahr: Bis einschließlich Kalenderwoche 35 wurden 368 Erkrankungen registriert. Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres waren es 262. Das entspricht einem Plus von gut 40 Prozent. Ist da also schon wieder etwas im Gange?

Die Antwort lautet derzeit: Die Entwicklung verdient Aufmerksamkeit. Für einen großen zusammenhängenden EHEC-Ausbruch wie im vergangenen Jahr liefern die Zahlen allein aber keinen Beweis. Und noch etwas fällt auf: Die besonders gefährlichen Krankheitsverläufe entwickeln sich bislang keineswegs parallel zu den EHEC-Zahlen.  

In der 35. Kalenderwoche wurden in Baden-Württemberg zwar zusätzlich 2 Fälle des hämolytisch-urämischen Syndroms, kurz HUS, gemeldet. Seit Jahresbeginn sind es insgesamt 10. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren bereits 19 HUS-Fälle registriert worden.

Damit stehen zwei Entwicklungen nebeneinander, die auf den ersten Blick nicht recht zusammenpassen:

EHEC: 368 statt 262 Fälle – plus rund 40 Prozent.

HUS: 10 statt 19 Fälle – deutlich weniger als im Vorjahr.

Das ist medizinisch wichtig. Denn EHEC ist nicht gleich HUS.

EHEC steht für enterohämorrhagische Escherichia coli. International wird meist der weiter gefasste Begriff STEC verwendet: Shigatoxin-bildende Escherichia coli. Diese Darmbakterien können sogenannte Shigatoxine produzieren. Die Giftstoffe können die Zellen der Blutgefäße schädigen. Gefährlich wird das insbesondere dann, wenn daraus ein HUS entsteht.

Das Robert Koch-Institut (RKI) beschreibt EHEC inzwischen als dritthäufigsten nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten bakteriellen Erreger von Magen-Darm-Infektionen. Erkrankungen können völlig unbemerkt verlaufen oder vor allem wässrigen, teilweise blutigen Durchfall verursachen. Das HUS ist die gefürchtete schwere Komplikation und betrifft besonders häufig Kinder. Dabei können rote Blutkörperchen zerstört, Blutplättchen verbraucht und die Nieren schwer geschädigt werden. Im Extremfall droht Nierenversagen.

Grafik: Kurtz – KI-generiert

2026 sieht bislang nicht aus wie der EHEC-Sommer 2025

Gerade deshalb lohnt der Blick zurück. Ende August 2025 entwickelte sich in Deutschland ein ungewöhnliches EHEC/HUS-Geschehen. Zunächst konzentrierten sich die Erkrankungen auf Mecklenburg-Vorpommern, später verlagerte sich ein Schwerpunkt nach Nordrhein-Westfalen. Besonders auffällig war die große Zahl schwer erkrankter Kinder.

Der Ausbruchserreger wurde als EHEC O45 identifiziert. Bis Mitte November 2025 wurden dem Geschehen 199 bestätigte Erkrankungsfälle zugerechnet, darunter 53 HUS-Fälle. Zählt man wahrscheinliche und mögliche Fälle hinzu, wurden insgesamt 428 Erkrankungen mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht. Die konkrete Infektionsquelle konnte trotz umfangreicher Ermittlungen nicht identifiziert werden; ein kontaminiertes Lebensmittel galt als sehr wahrscheinlich.

Das war eine außergewöhnliche Konstellation. 2026 sehen die bisher verfügbaren Meldedaten anders aus. Die EHEC-Zahl in Baden-Württemberg ist deutlich erhöht, eine entsprechende Häufung von HUS-Erkrankungen ist aber bislang gerade nicht zu erkennen. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

Ein einzelner Erreger kann die Statistik stark verändern

EHEC ist keine einzelne Bakterienvariante. Unter dem Begriff versammelt sich eine große Gruppe verschiedener Escherichia-coli-Stämme, die Shigatoxine bilden können. Diese unterscheiden sich erheblich darin, wie leicht sie übertragen werden und wie häufig diese Gifte schwere Erkrankungen verursachen. Das erklärt auch, weshalb sich aus der bloßen Zahl gemeldeter EHEC-Erkrankungen nicht ableiten lässt, wie gefährlich die aktuelle Situation ist.

Entscheidend wären zusätzliche Informationen: Sind Erkrankte epidemiologisch miteinander verbunden? Haben sie dasselbe Lebensmittel gegessen? Gibt es regionale Cluster? Finden Labore genetisch nahezu identische Bakterien? Welcher Erregertyp dominiert? Welche Shigatoxin-Variante trägt er? Genau solche Informationen führten 2025 schließlich zur Identifizierung des ungewöhnlichen O45.

Für die auffällig hohen baden-württembergischen Gesamtzahlen 2026 lässt sich aus der Meldestatistik allein derzeit keine vergleichbare Erklärung ableiten.

Mehr Diagnostik kann auch mehr EHEC finden

Es gibt noch eine zweite Erklärung, die bei steigenden EHEC-Zahlen leicht übersehen wird: Wir finden heute Infektionen, die früher möglicherweise unerkannt geblieben wären. Moderne molekulare Stuhltests können gleichzeitig nach zahlreichen Krankheitserregern suchen. Solche Multiplex-PCR-Untersuchungen fahnden beispielsweise in einer einzigen Probe nach verschiedenen Bakterien, Viren und Parasiten. Damit können auch Shigatoxin-Gene entdeckt werden, nach denen früher möglicherweise gar nicht gesucht worden wäre. 

Dieser Effekt ist nicht nur theoretisch. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit weist in ihrem europäischen Zoonosenbericht darauf hin, dass die Zahl gemeldeter STEC-Infektionen in Europa in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen ist und dass dieser Anstieg unter anderem mit empfindlicheren diagnostischen Tests zusammenhängt. 2024 wurden in der Europäischen Union 11.738 STEC-Infektionen gemeldet.

Das bedeutet nicht, dass der aktuelle Anstieg in Baden-Württemberg lediglich ein Diagnoseeffekt wäre. Dafür fehlen entsprechende Detaildaten. Es bedeutet aber: Mehr Meldungen müssen nicht automatisch bedeuten, dass sich tatsächlich 40 Prozent mehr Menschen angesteckt haben.

Deutschlandweit ist bei EHEC-Infektionen ebenfalls im Plus

Baden-Württemberg steht mit der Entwicklung nicht allein da. Bereits bis einschließlich Kalenderwoche 34 waren deutschlandweit 4019 EHEC-Erkrankungen registriert worden. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 3721 – ein bundesweiter Anstieg um rund 8 Prozent. Baden-Württemberg liegt damit deutlich über dem bundesweiten Trend.

Auffällig sind aber auch andere Länder. Schon zu Beginn des Jahres zeigte beispielsweise Niedersachsen eine hohe EHEC-Aktivität: Bis zur 9. Kalenderwoche wurden dort 129 Fälle gemeldet, nach 87 im Vorjahreszeitraum. In Baden-Württemberg waren es damals 78 statt 56. Das zeigt, dass der Anstieg nicht erst im Hochsommer eingesetzt hat.

Bei einem Vergleich der Bundesländer sollte außerdem nicht nur auf absolute Zahlen geschaut werden. Niedersachsen hat rund 8 Millionen Einwohner, Baden-Württemberg etwa 11,3 Millionen und Nordrhein-Westfalen rund 18 Millionen. Ein Bundesland kann deshalb weniger Fälle melden und trotzdem – auf die Bevölkerung gerechnet – stärker betroffen sein.

Niedersachsen gehört 2026 bei der EHEC-Belastung pro Einwohner zu den auffälligen Ländern. Auch Nordrhein-Westfalen liegt im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl hoch. Das spricht ebenfalls gegen die Vorstellung, Baden-Württemberg sei derzeit der Mittelpunkt eines klar abgegrenzten neuen EHEC-Geschehens.

Woher kommen EHEC-Bakterien überhaupt?

Das natürliche Reservoir für EHEC-Bakterien sind vor allem Wiederkäuer. Insbesondere Rinder können STEC/EHEC im Darm tragen, ohne selbst krank zu werden. Von dort können die Bakterien auf verschiedenen Wegen zum Menschen gelangen. Klassische Risikolebensmittel sind rohes oder nicht ausreichend erhitztes Rindfleisch, Rohmilch und daraus hergestellte Produkte. Auch pflanzliche Lebensmittel können kontaminiert werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Sprossen und Saatgut zur Sprossenproduktion.

EHEC kann außerdem beim direkten Kontakt mit Tieren oder deren Umgebung übertragen werden – beispielsweise auf Bauernhöfen oder in Streichelzoos. Schließlich ist auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich. Das RKI nennt kontaminierte Lebensmittel, Tierkontakt und Mensch-zu-Mensch-Übertragung ausdrücklich als wichtige Infektionswege.

Schon sehr wenige Bakterien können reichen

EHEC hat dabei eine unangenehme Besonderheit: Für eine Infektion können bereits geringe Keimmengen ausreichen. Deshalb kann eine winzige Kontamination genügen.

Problematisch ist außerdem die sogenannte Kreuzkontamination. Wird beispielsweise rohes Fleisch auf einem Schneidebrett verarbeitet und anschließend auf demselben Brett Salat geschnitten, können Bakterien auf ein Lebensmittel gelangen, das später nicht mehr erhitzt wird.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt deshalb, rohes Fleisch konsequent von verzehrfertigen Lebensmitteln zu trennen. Rohes Obst und Gemüse sollte gründlich gewaschen werden; Waschen und Schälen reduzieren die Keimzahl, können vorhandene Erreger aber nicht vollständig entfernen.

Grafik: Kurtz – KI-generiert

Rohmilch und rohes Hackfleisch bleiben Klassiker

Rohmilch ist ein gutes Beispiel dafür, weshalb ein Lebensmittel völlig normal aussehen und trotzdem Krankheitserreger enthalten kann. Weil die Milch nicht pasteurisiert wird, können unter anderem Campylobacter, Salmonellen und EHEC überleben. Das BfR weist deshalb darauf hin, Rohmilch vor dem Verzehr abzukochen.

Auch rohes beziehungsweise unzureichend erhitztes Fleisch von Wiederkäuern gehört zu den klassischen EHEC-Risiken. Wie ernst das werden kann, zeigte ausgerechnet 2025 das Nachbarland Belgien.

Belgien 2025: 71 EHEC-Erkrankte und 10 Todesfälle

Während Deutschland mit seinem O45 kämpfte, ereignete sich in belgischen Pflegeheimen ein anderes schweres STEC-Geschehen. Inzwischen liegt dazu eine wissenschaftliche Ausbruchsanalyse vor. In 11 Pflegeheimen wurden insgesamt 71 Erkrankungsfälle und 10 Todesfälle erfasst. Der Erreger war STEC O157. Zwei Erkrankte entwickelten ein HUS.

Die Untersuchungen führten zu rohem Rinderhackfleisch – „filet américain“ – als plausibelster Infektionsquelle. Eine Charge rohen Hackfleischs war an 104 Einrichtungen ausgeliefert worden. Weil vom konkret verdächtigten Lebensmittel keine Reste mehr vorhanden waren, ließ sich der Zusammenhang nicht endgültig mikrobiologisch beweisen. Die epidemiologischen und Rückverfolgungsdaten sprachen jedoch deutlich dafür.

Der Fall zeigt zugleich, wie unterschiedlich STEC-Ausbrüche aussehen können. In Deutschland traf der große Ausbruch 2025 auffällig viele Kinder. In Belgien traf ein anderes STEC-Geschehen hochbetagte Pflegeheimbewohner. Der Name EHEC allein verrät also noch nicht, wer besonders gefährdet ist und wie schwer eine Infektionswelle verläuft.

Und was war mit dem großen Ausbruch 2011?

Noch dramatischer war die EHEC-Epidemie von 2011. Damals wurden in Deutschland rund 3000 Fälle mit blutiger Durchfallerkrankung und mehr als 850 HUS-Erkrankungen registriert. 53 Menschen starben. Ungewöhnlich war, dass besonders viele Erwachsene schwer erkrankten.

Als wahrscheinlichste Quelle wurden schließlich Sprossen identifiziert, die aus importierten Bockshornkleesamen gezogen worden waren. Auch dieser historische Ausbruch zeigt: EHEC lässt sich nicht auf „rohes Hackfleisch“ reduzieren.

Was passiert nach der Ansteckung?

Zwischen Infektion mit EHEC-Bakterien und ersten Beschwerden liegen meist einige Tage. Das RKI nennt für EHEC ungefähr 2 bis 10 Tage, durchschnittlich 3 bis 4 Tage. Viele Infektionen bleiben unbemerkt oder verursachen zunächst wässrigen Durchfall, Bauchkrämpfe, Übelkeit und gelegentlich Erbrechen. Bei schwereren Verläufen kann der Durchfall blutig werden.

Die gefürchtete Komplikation HUS beginnt typischerweise einige Tage später. Symptome treten ungefähr 5 bis 12 Tage nach Beginn des Durchfalls auf. Dabei schädigt das Shigatoxin vor allem kleine Blutgefäße. Rote Blutkörperchen werden zerstört, die Zahl der Blutplättchen kann sinken und die Nierenfunktion kann einbrechen.

Warum Antibiotika nicht einfach die Lösung sind

Bei einer bakteriellen Infektion liegt die Frage nahe: Warum nicht Antibiotika geben? Bei EHEC ist die Sache komplizierter. Die Behandlung erfolgt überwiegend symptomatisch, beispielsweise durch den Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyten. Eine Antibiotikatherapie ist nur in besonderen Situationen angezeigt. Der Hintergrund: Bestimmte Antibiotika können die Ausscheidung der Bakterien verlängern oder die Bildung beziehungsweise Freisetzung von Shigatoxin fördern.

Auch Medikamente, die den Darm bei Durchfall praktisch stilllegen, sind problematisch. Bei HUS kann eine intensivmedizinische Behandlung notwendig werden; bei schwerem Nierenversagen unter Umständen auch eine Dialyse.

Grafik: Kurtz – KI-generiert

Was steckt also hinter den 40 Prozent mehr Fällen?

Was genau lässt nun im Südwesten die Fallzahlen in die Höhe schießen? Eine eindeutige Antwort wäre derzeit unseriös. Mindestens vier Möglichkeiten müssen auseinandergehalten werden:

Tatsächlich mehr Infektionen: Es könnten 2026 schlicht mehr Menschen mit STEC/EHEC in Kontakt gekommen sein.

Mehrere kleinere Infektionsgeschehen: Die zusätzlichen Fälle müssen nicht zu einem einzigen großen Ausbruch gehören.

Veränderte Diagnostik: Empfindlichere und häufiger eingesetzte molekulare Tests können zusätzliche Infektionen sichtbar machen.

Normale Schwankungen plus regionale Cluster: Bei vergleichsweise kleinen absoluten Fallzahlen können einzelne Häufungen die Prozentwerte eines Bundeslandes erheblich verändern.

Welche Faktoren den Anstieg in Baden-Württemberg konkret erklären, lässt sich aus den derzeitigen Meldedaten nicht bestimmen. Genau deshalb ist die Entwicklung epidemiologisch interessant.

Prävention und Hygiene

EHEC-Infektionen vermeidet man durch strenge Küchenhygiene, konsequentes Durchgaren und sorgfältiges Händewaschen und besondere Vorsicht bei Tierkontakten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Robert Koch-Institut  bieten Ratgeber und Merkblätter, die Schutzmaßnahmen vertiefen.

Grafik: Kurtz – KI-generiert

Der wichtigste Unterschied zu 2025

Vor einem Jahr sorgte nicht allein die Zahl der EHEC-Meldungen für Alarm. Es war die Kombination aus einem epidemiologisch erkennbaren Ausbruch, einem speziellen Erregercluster und ungewöhnlich vielen schweren HUS-Erkrankungen bei Kindern. Diese Kombination ist 2026 bislang nicht erkennbar.

In Baden-Württemberg stehen 368 EHEC-Erkrankungen statt 262 einem Rückgang der HUS-Meldungen von 19 auf 10 gegenüber. Die nüchterne Zwischenbilanz lautet deshalb: EHEC fällt 2026 im Südwesten deutlich häufiger in der Statistik auf. Ein neuer großer und besonders schwerer EHEC-Ausbruch lässt sich daraus bislang jedoch nicht ableiten. tok