Plötzlich wurde in diesem Sommer überall von EHEC und HUS geredet. Kaum jemand hatte sich davor mit dieser gastrointestinalen Infektion beschäftigt. Täglich stiegen Ende August die Fallzahlen zuerst in Mecklenburg-Vorpommern, dann auch in Nordrhein-Westfalen. Etwa zeitgleich liefen Meldungen von mehreren HUS-Todesfällen in belgischen Altenheimen ein. Die Besorgnis war nicht übertrieben: Bei EHEC handelt es sich um enterohämorrhagische Escherichia coli, also um Bakterien, die im Menschen ein besonders starkes Gift produzieren.
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