EHEC-Ausbruch 2025: Warum jetzt vor allem Kinder gefährdet sind und was Experten bei gastrointestinalen Infektionen alarmiert

Plötzlich wurde in diesem Sommer überall von EHEC und HUS geredet. Kaum jemand hatte sich davor mit dieser gastrointestinalen Infektion beschäftigt. Täglich stiegen Ende August die Fallzahlen zuerst in Mecklenburg-Vorpommern, dann auch in Nordrhein-Westfalen. Etwa zeitgleich liefen Meldungen von mehreren HUS-Todesfällen in belgischen Altenheimen ein. Die Besorgnis war nicht übertrieben: Bei EHEC handelt es sich um enterohämorrhagische Escherichia coli, also um Bakterien, die im Menschen ein besonders starkes Gift produzieren.