12 bis 15 Millionen Menschen werden in Deutschland jedes Jahr von Heuschnupfen geplagt. Und es werden immer mehr Betroffene, unter anderem wegen unserer geänderten Lebensweise und den negativen Folgen der Klimakrise und der ungebremsten Umweltverschmutzung. Foto: Matthias Stolt/stock.adobe.com

Heuschnupfen-Alarm: Warum uns Pollenallergien so peinigen – und was wirklich hilft

Ostereier und Schokoladehasen suchen mit den Kindern im Garten? Versteckt unterm Haselnussstrauch oder hinterm Birkenstamm. Klingt schön, ist aber für Hunderttausende von Bürgern hierzulande keine gute Idee. Für Menschen mit einer Pollenallergie ist so ein Familienspaß im Grünen eher eine Qual. Unter anderem auch weil die Heuschnupfen-Saison durch die Klimakrise immer früher beginnt und die Umweltverschmutzung zusätzlich die Allergiker plagt.

Wenn im Frühling die ersten warmen Tage locken, beginnt für Millionen Menschen in Deutschland eine Leidenszeit: juckende Augen, laufende Nase, Niesattacken. Was für viele nach einer harmlosen Erkältung klingt, ist in Wahrheit eine der häufigsten chronischen Erkrankungen überhaupt – der Heuschnupfen, medizinisch „allergische Rhinitis“.

Heuschnupfen als lästige und quälende Volkskrankheit

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge rund 12 bis 15 Millionen Menschen an Heuschnupfen – also etwa jeder fünfte Erwachsene. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Häufigkeit bei etwa 10 bis 15 Prozent, mit steigender Tendenz.

Interessant ist die Verteilung:

  • Kinder/Jugendliche: Jungen sind etwas häufiger betroffen als Mädchen
  • Erwachsene: Frauen holen auf und sind insgesamt leicht häufiger betroffen
  • Alter: Die meisten Neuerkrankungen treten im Kindes- und Jugendalter auf, aber auch Erwachsene und sogar Senioren können erstmals Heuschnupfen entwickeln

Die Zunahme in den letzten Jahrzehnten wird unter anderem mit veränderten Umweltbedingungen, Luftverschmutzung und einem „unterforderten“ Immunsystem (Stichwort Hygiene-Hypothese) erklärt.

Was sind Pollen und welche sind besonders aggressiv?

Pollen sind winzige Fortpflanzungszellen von Pflanzen – genauer gesagt der männliche Teil. Pflanzen nutzen sie, um andere Pflanzen derselben Art zu befruchten. Es gibt zwei Haupttypen: Insektenbestäubte Pflanzen (zum Beispiel Rosen) mit schweren, klebrigen Pollen, die kaum allergen sind, und windbestäubte Pflanzen (zum Beispiel Birke und Gräser), die leicht und trocken sind und massenhaft in die Luft entlassen werden. Diese mit dem Wind fliegenden Pollen verursachen das Heuschnupfen-Problem.

Jene Pollen sind mikroskopisch klein, aber nicht unsichtbar, und haben einen Durchmesser von etwa 10 bis 100 Mikrometer (µm). Zum Vergleich: menschliches Haar hat einen Durchmesser von 70 µm, Feinstaub (PM2.5) von unter 2,5 µm. Da kann man sich leicht selbst ausrechnen, was Feinstaub in unseren Atemwegen auslösen kann, wenn viel dickere Pollen schon jeden fünften Erwachsenen in Deutschland plagen. Pollen bleiben dagegen wegen ihrer relativen Größe zumeist in Nase und oberen Atemwegen hängen.

Beim Einatmen passiert Folgendes: Luft strömt durch die Nase, die Pollen werden mitgezogen. Die Nase wirkt dabei wie ein Filter-System. Nasenhaare halten größere Partikel zurück, der Schleim (Mukus) fängt Pollen ein und die Flimmerhärchen (Zilien) transportieren sie wieder nach außen. Bei gesunden Menschen reicht das oft aus – bei Allergikern nicht.

Nicht alle Pollen sind gleich problematisch. Besonders starke allergische Reaktionen lösen in Deutschland vor allem diese Pflanzen aus:

PflanzeHauptflugzeitAllergiepotenzialBesonderheit
HaselJanuar – MärzMittelSehr früher Start
ErleFebruar – AprilMittelHäufig unterschätzt
BirkeApril – MaiSehr hochHauptauslöser
GräserMai – JuliSehr hochLängste Belastung
AmbrosiaAugust – SeptemberExtrem hochStark zunehmend

Die Belastung variiert je nach Region und Wetterlage. Warme, trockene Tage mit Wind treiben die Pollenkonzentration in die Höhe.

Wichtig: Heuschnupfen ist streng genommen eine Reaktion auf Pflanzenpollen. Allerdings können ähnliche Symptome auch durch andere Allergene ausgelöst werden, etwa Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze. Diese verursachen dann jedoch nicht den klassischen Heuschnupfen, sondern anderen Allergieformen.

Grafik: Kurtz – KI-generiert

Wie kommt es zur Allergie?

Der entscheidende Punkt ist: Nicht der Pollen selbst ist das Problem – sondern die Überreaktion des Immunsystems. Die Pollen landen auf der Nasenschleimhaut und geben Eiweißstoffe (Allergene) ab. Beim ersten Kontakt passiert meist noch nichts Sichtbares. Aber: Das Immunsystem stuft die Pollen fälschlich als gefährlich ein. Es bildet spezielle Antikörper: IgE. Der Körper ist jetzt also darauf „programmiert“.

Beim nächsten Pollenkontakt geht es dann bei den betroffenen Heuschnupfen-Opfern erst so richtig los. Die Pollen-Allergene binden an IgE-Antikörper an. Diese sitzen auf sogenannten Mastzellen, die dann regelrecht „explodieren“ regelrecht (Degranulation). Die Mastzellen setzen Botenstoffe frei, vor allem Histamin, Leukotriene und andere Entzündungsstoffe. Das ist der Moment, in dem die typischen Symptome entstehen.

Dafür ist Histamin verantwortlich. Die Blutgefäße erweitern sich die Schleimhaut schwillt an. Die Drüsen produzieren mehr Schleim, was zu einer laufenden Nase führt. Die Nerven im Nasenraum werden gereizt, was Juckreiz und Niesen auslöst. Zusätzlich reagieren die Augen mit Tränen und Rötung. Auch die Bronchien können sich verengen, was Husten bedingt und bei einigen Pollenallergikern auch Asthmaanfälle hervorrufen kann.

Typische Symptome sind:

  • Starker Niesreiz
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Juckende, tränende Augen
  • Kratzen im Hals
  • Müdigkeit und Konzentrationsprobleme

Viele Betroffene berichten auch von:

  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • verminderter Leistungsfähigkeit

Heuschnupfen wird oft mit einer Erkältung verwechselt. Die Unterschiede:

  • Kein Fieber bei Heuschnupfen
  • Symptome treten saisonal auf
  • Juckreiz steht im Vordergrund

Begleiterkrankungen einer Pollenallergie treten oft gemeinsam auf („atopischer Formenkreis“). Dazu zählen:

  • Neurodermitis
  • Asthma bronchiale
  • Nahrungsmittelallergien

Müde und antriebslos: Das bringt der Frühling sonst noch außer Heuschnupfen

Wenn die Tage länger werden, Blumen blühen und die Temperaturen steigen, erwarten viele Menschen automatisch einen Energieschub. Doch für einen Teil der Bevölkerung passiert genau das Gegenteil: Sie fühlen sich schlapp, antriebslos und ungewöhnlich müde. Medizinisch gilt die Frühjahrsmüdigkeit allerdings nicht als eigenständige Krankheit. Dennoch beschäftigen sich Ärzte und Wissenschaftler seit Jahrzehnten mit der Frage, warum der Körper gerade in der Übergangsphase vom Winter zum Frühling häufig aus dem Gleichgewicht gerät.

In der medizinischen Klassifikation – etwa der internationalen Krankheitsliste ICD – taucht Frühjahrsmüdigkeit nicht als eigene Diagnose auf. Ärzte betrachten sie eher als vorübergehende Anpassungsreaktion des Körpers.Der Organismus muss sich an veränderte Umweltbedingungen – mehr Licht, höhere Temperaturen und einen veränderten Tagesrhythmus – anpassen. Diese Umstellung gelingt nicht bei jedem sofort. Mehr lesen Sie hier.

Wer bekommt Heuschnupfen – und warum?

Bis heute ist noch nicht vollständig geklärt, warum das Immunsystem so überreagiert. Heuschnupfen ist jedoch kein Zufall, denn mehrere Faktoren spielen zusammen:

1. Genetik: Ein „überempfindliches“ Immunsystem wird vererbt. Wer Eltern mit Allergien hat, trägt ein deutlich höheres Risiko. Ist ein Elternteil betroffen, liegt das Risiko bei etwa 30 bis 40 Prozent, dass ein Kind Heuschnupfen bekommt. Sind beide Elternteile betroffen, steigt das Risiko auf bis zu 60 70 Prozent. Zwar entstehen die meisten Allergien früh im Leben, doch auch im Erwachsenen- oder Seniorenalter kann das Immunsystem plötzlich „umkippen“. Die Gründe sind nicht vollständig geklärt, aber Umweltveränderungen und neue Belastungen spielen dafür wohl eine Rolle.

2. Hygiene-Hypothese: Zu wenig Kontakt mit Keimen „unterfordert“ das Immunsystem, was sich dann harmlose Ziele wie Pollen sucht. Kinder, die sehr „keimarm“ aufwachsen, entwickeln eher Allergien. Kinder, die im ländlichen Raum früh die Außenwelt frei erkunden können und auch mit Tieren in Berührung kommen, scheinen seltener zu Opfern von Heuschnupfen zu werden.

3. Umwelt: Luftverschmutzung macht Pollen aggressiver und der Klimawandel verlängert die Pollensaison. Deshalb sind auch Stadtbewohner häufiger betroffen als Landbewohner. Die leidigen Diskussionen um Feinstaub-Grenzwerte und Fahrverbote wegen zu hoher Feinstaub-Konzentrationen an viel befahrenen Straßen zeigen, dass die Luftverschmutzung immer noch zu wenig von der Politik als reale Bedrohung für die Gesundheit gesehen wird. Pollenallergiker spüren die Umweltauswirkungen bereits überdeutlich in ihrer laufenden Nase und den tränenden Augen. Wer in Süddeutschland wohnt, hat noch etwas mehr Heuschnupfen-Nachteile, denn hier ist die Luft teilweise stärker durch Pollen belastet. Der Grund: Durch die Klimakrise sind die  Vegetationsperioden länger sind, also Hasel-Pollen sorgen schon im Januar für heftige Symptome.

Auswirkungen auf Körper und Psyche

Heuschnupfen ist mehr als eine lästige Erkältung. Dass man als Pollenallergiker mit einer chronischen Entzündung der Atemwege, einem hohen Risiko für Asthma („Etagenwechsel“) und einer Belastung des Herz-Kreislauf-Systems durch Schlafmangel mit ernsthaften körperlichen Problemen zu kämpfen hat, leuchtet wohl jedem ein. Doch Pollen sind ein extremer Stressfaktor für Körper und Psyche.

Die psychischen Auswirkungen können zum Beispiel für das persönliche Umfeld des Betroffenen eine Herausforderung darstellen. Wenn es alle raus ins Grüne zieht, dann leiden Pollenallergiker extrem oder sind schon von Anfang an vorbeugend nicht dabei. Da gilt man schnell als ungesellig, wenn man keine Lust auf eine Polleninvasion im Freien hat, oder als wehleidig, wenn man ständig die Nase putzt oder zu Augentropfen greift. Dabei führen Heuschnupfen-Symptome schnell zu einer erhöhten Reizbarkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen, gerade auch weil die Lebensqualität der Allergiker stark eingeschränkt wird. Viele Betroffene fühlen sich während der Pollensaison dauerhaft erschöpft.

Kreuzallergien verschärfen das Problem

Kribbelt es auf der Zunge, wenn Sie in einen Apfel beißen? Da könnte eine Kreuzallergie dahinterstecken. Dabei treten neben einer Pollenallergie zum Beispiel auf Birke, Erle oder Hasel gleichzeitig Allergien gegen bestimmte Lebensmittel auf. Bei gewöhnlichen Allergien, zum Beispiel Heuschnupfen oder Allergie gegen Hausstaubmilben, deren Allergene an sich nichts mit der Ernährung zu tun haben, kann es also zu Kreuzreaktionen auf ähnliche Proteinallergene in Nahrungsmitteln kommen.

Das Immunsystem reagiert nicht nur überschießend, also allergisch, sondern es „verwechselt“ darüber hinaus auch noch die Allergene von Pollen, zum Beispiel der Birke, Erle oder Hasel, mit Eiweißen in der Nahrung. Weit verbreitet bei Birken-Pollenallergikern ist unter anderem eine Allergie auf Äpfel oder Nüsse. Bekannt sind aber auch besondere Formen der Allergie, etwa das Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom oder das Birkenpollen-Nuss-Kernobst-Syndrom. Mehr dazu lesen Sie hier.   

Frühjahrsputz tut Körper und Seele gut

Die Frühjahrssonne zeigt es deutlich. Wenn sie durchs Fenster scheint, fallen die Schlieren auf, die man eigentlich seit Monaten schon wegmachen wollte. In manchen Haushalten ist das ein Aufbruchssignal für das alljährliche Großreinemachen fällig. Aber der große Frühjahrsputz ist nicht das Lieblingshobby jedes Zeitgenossens. haben. Dabei kann äußeres Saubermachen in Haus oder Wohnung auch inneres Chaos beseitigen, die eigene Seele wieder ins Gleichgewicht bringen und auch im positiven Sinn körperlich fordernd sein. „Der Frühjahrsputz ist also im Idealfall auch ein wahrer Stimmungs-Aufheller“, sagt Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der BARMER. Sie erklärt hier, wie das funktionieren kann.

Welche Therapien helfen wirklich?

Wer schon seit vielen Jahren Heuschnupfen hat, dürfte solche Sprüche zur Genüge kennen: „Also meine Mutter macht immer…“ oder „Mein Kollege schwört auf…“ oder „Ich habe auf Facebook gelesen…“. Ratschläge für alte Hausmittel und neue Wundermittel, die oft teuer sind und die es nicht auf Rezept und von der Krankenkasse finanziert gibt, prasseln im Laufe der Zeit auf die Schniefnasen und saisonalen Dauerhuster ein. Manches klingt irgendwie logisch oder vertraut, anderes eher esoterisch. Manches riecht schon von weitem nach Geldmacherei. Letztlich aber helfen – wissenschaftlich getestet und belegt – nur die gewohnten Medikamente und die Hyposensibilisierung. Alles andere kann vielleicht ein bisschen die Symptome lindern oder von ihnen ablenken. Das überreagierende Immunsystem erreichen die Therapien Marke „neuer Social-Media-Geheimtipp“ oder „von Oma erprobtes Hausmittel“ nicht.

Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis: Man muss sich mit Heuschnupfen nicht einfach abfinden. Es gibt erprobte, bewährte Therapien, die zumindest die körperlichen Beschwerden direkt lindern, und die psychischen Folgen dadurch eventuell minimieren können. 

Medikamente

Antihistaminika

  • Blockieren Histamin
  • Wirken schnell
  • Moderne Präparate machen kaum müde 

Kortison-Nasensprays

  • Lokal wirksam, kaum systematische Nebenwirkungen
  • Sehr effektiv

 Augentropfen

  • Lindern Juckreiz

Leukotrienantagonisten

  • Vor allem bei Asthma relevant

Hyposensibilisierung (Allergen-Immuntherapie)

Die Hyposensibilisierung ist die einzige Therapie, die an der Ursache ansetzt. Über mehrere Jahre wird der Körper schrittweise an das Allergen gewöhnt. Diese wird als Spritze oder Tablette dem Körper zugeführt. Das Ziel: Das Immunsystem „lernt“ auf diese Art, die Pollen nicht mehr als Feind zu betrachten.

Die Vorteile sind neben der langfristigen Wirkung auch ein reduzierter Medikamentenbedarf und die Verhinderung von Asthma. Dafür muss man aber viel Zeit mitbringen, denn die Hyposensibilisierung dauert drei Jahre oder auch länger. Die Wirkung zögert sich also hinaus. Trotzdem: Wer durchhält und Erfolg hat, kann sich dann viele Jahre darüber freuen, dass die Heuschnupfen-Qualen von einst tatsächlich Geschichte sind.

Mit der Hyposensibilisierung, auch allergenspezifische Immuntherapie genannt, kann man sein Immunsystem über drei bis vier Jahre hinweg trainieren, nicht mehr auf die krankmachenden Allergene zu überreagieren. Quelle: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)/Grafik. Pharma-Fakten.de

Hausmittel und Alltagstips

Sinnvoll:

  • Nasenspülungen mit Salzlösung → reinigen die Schleimhäute
  • Abends duschen → entfernt Pollen aus den Haaren
  • Wäsche nicht im Freien trocknen

Mäßig hilfreich:

  • Yoga/Entspannung → lindert Stress, aber nicht die Ursache
  • Bestimmte Ernährung → kann unterstützend wirken, ersetzt aber keine Therapie

Eher wirkungslos:

  • Nahrungsergänzungsmittel ohne ärztliche Empfehlung
  • „Wundermittel“ aus dem Internet

Praktische Alltagstipps

  • Fenster nur zu pollenarmen Zeiten öffnen – in der Stadt früh am Morgen, auf dem Land abends
  • Pollenschutzgitter anbringen
  • Sonnenbrille tragen
  • Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien nicht im Schlafzimmer lagern
  • Pollenflugvorhersagen nutzen
  • Nasensalben oder Masken können tatsächlich helfen, Pollen fernzuhalten.

Gibt es neue Entwicklungen?

Die Forschung arbeitet an individuell zugeschnittenen Immuntherapien und an Impfstoffen gegen Allergien. Gleichzeitig muss man die Diagnostikverfahren verbessern, um bei Betroffenen individueller, zielgerichteter agieren zu können. Der Einfluss des Klimawandels ist ein wachsendes Thema: die verlängerte Pollensaison und neue Pflanzen wie Ambrosia verschärfen das Problem. Hier kann die Wissenschaft Untersuchungsergebnisse und Handlungshinweise geben, Entscheidungen über Klimaentwicklungen aber muss die Politik treffen. tok