Zink hilft bei Wunden nicht nur von innen, sondern auch von außen. Als Zinksalbe oder zinkhaltiges Wundgel sorgt es für eine bessere Heilung. Foto: Klaus Eppele/stock.adobe.com

Apotheker-Tipp: Schlechte Wundheilung und häufig krank wegen Zink-Mangel

Eine kleine Schürfwunde am Schienbein. Nichts Dramatisches, aber sie will einfach nicht heilen. Stattdessen bleibt die Stelle tagelang gereizt, gerötet, vielleicht sogar leicht entzündet. Gerade im Winter, wenn die Haut ohnehin trocken ist, fällt das vielen Menschen auf. Was kaum jemand ahnt: Hinter solchen banalen Beschwerden kann ein Mangel an Zink stecken.

Zink hilft bei Wunden von innen und außen

Zink ist für viele Zellprozesse unerlässlich. Es unterstützt über 300 Enzyme und hilft unter anderem dabei, Nahrung in verwertbare Energie umzuwandeln, um Sauerstoff in den roten Blutkörperchen zu transportieren, die Zellwände stabil zu halten und neue Zellen zu bilden. Besonders bei Wunden, wenn sich Haut und Gewebe schnell regenerieren müssen, ist Zink enorm wichtig.

Übrigens: Zink hilft bei Wunden nicht nur von innen, sondern auch von außen. Als Zinksalbe oder zinkhaltiges Wundgel sorgt es für eine bessere Heilung. Zink spielt eine Schlüsselrolle bei der DNA-Vervielfältigung, also überall dort, wo Zellteilung gefragt ist: in der Haut, im Immunsystem sowie im Hormonhaushalt. Auch die Produktion von Insulin und vielen anderen Hormonen ist auf Zink angewiesen. Selbst unser Riech-, Seh- und Geschmackssinn brauchen das Spurenelement, um zuverlässig zu funktionieren.

Körper kann Zink nicht speichern

Doch der Körper kann Zink nicht speichern. Er ist darauf angewiesen, täglich über die Nahrung versorgt zu werden. Am besten gelingt der Nachschub über tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte. Wer sich rein pflanzlich, also vegetarisch oder vegan, ernährt, nimmt zwar theoretisch genug Zink auf, kann es aber schlechter verwerten. Grund dafür ist der Pflanzenstoff Phytat, der das Zink im Darm bindet und unlöslich macht.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Lebenssituationen, in denen der Zinkbedarf erhöht ist. Das betrifft zum Beispiel die Schwangerschaft und Stillzeit, das Seniorenalter, Sportler oder Situationen, in denen man stark ins Schwitzen gerät. Diabetiker verlieren besonders viel Zink über den Urin. Ein Zinkmangel wiederum kann die Insulinwirkung beeinträchtigen. Deshalb brauchen Diabetiker besonders viel Zink.

So erkennt man einen Zinkmangel

Wie merkt man überhaupt, dass man unter einem Zinkmangel leidet? Die Symptome sind ziemlich unspezifisch: rissige Haut, schlechte Wundheilung, häufige Infekte, geschwächter Geruchssinn oder anhaltende Müdigkeit. Wer genau hinschaut, kann gezielt gegensteuern. Auf die Dosierung kommt es an. Schon mit etwa 10 mg Zink pro Tag sichert man die Grundversorgung.

Bei beginnenden Infekten darf es ruhig deutlich mehr sein: Hochdosiertes Zink – idealerweise als Lutschtablette – kann die Krankheitsdauer spürbar verkürzen, wenn es sofort zu Beginn der Erkältung über einige Tage hinweg eingenommen wird.

Schon mit etwa 10 mg Zink pro Tag sichert man die Grundversorgung. Foto: bilderzwerg/stock.adobe.com

Mein Tipp aus der Pregizer Apotheke:

Zink wirkt in Kombination mit Magnesium ausgleichend auf den Säure-Base-Haushalt. Als Basenkapseln zur Nacht ermöglich die Kombination einen erholsamen Schlaf.“     Stephanie Isensee, Apothekerin

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