Oft beginnt ein Infekt mit Fieber, Müdigkeit und Unwohlsein. Ein Ausschlag gibt wertvolle Hinweise auf die vorliegende Krankheit. Foto: triocean/stock.adobe.com

Apotheker-Tipp: Fieber und Ausschlag beim Kind können, müssen aber nicht gefährlich sein

Das Kind fiebert, ist weinerlich, mag nichts essen, und dann tauchen plötzlich rote Flecken auf der Haut auf. Für viele Eltern ist das ein Schreckmoment. Handelt es sich um eine harmlose Kinderkrankheit? Oder muss ich zum Arzt? Gerade Ausschläge zählen zu den häufigsten und zugleich auffälligsten Krankheitszeichen bei Kindern.

Oh je, ein Ausschlag – was jetzt?

Oft beginnt ein Infekt mit Fieber, Müdigkeit und Unwohlsein. Ein Ausschlag gibt wertvolle Hinweise auf die vorliegende Krankheit. Ein Arztbesuch ist erforderlich, wenn das Fieber schnell stark ansteigt, über mehrere Tage anhält und das Kind sehr krank wirkt. Bei den meisten Kinderkrankheiten reicht es jedoch, das Fieber zu kontrollieren. Man kann zu klassischen Wadenwickeln, zu einem fiebersenkenden Saft oder zu Fieberzäpfchen greifen.

Dreitagefieber: Rascher Fieberanstieg

Beim Dreitagefieber hält das Fieber, wie der Name sagt, für zwei bis drei Tage an. Kaum ist es abgeklungen, zeigt sich ein feinfleckiger Ausschlag am Rumpf. Viele Eltern sind dann irritiert, weil sie denken, das Kind wird jetzt erst richtig krank. Dabei ist es genau umgekehrt: Der Ausschlag ist ein Zeichen, dass das Schlimmste schon überstanden ist. Das Dreitagefieber tritt meist im ersten oder zweiten Lebensjahr auf und heilt vollständig von selbst aus. Fiebersenkende Maßnahmen reichen zur Behandlung völlig aus.

Milder Krankheitsverlauf bei Ringelröteln

Ganz anders sieht es bei Ringelröteln aus. Diese werden durch das Parvovirus B19 ausgelöst und verlaufen sogar oft so mild, dass sie gar nicht bemerkt werden. Typisch ist zunächst eine schmetterlingsförmige Rötung auf den Wangen – die berühmten „geklatschten Bäckchen“. Danach wandert der Ausschlag in girlandenartigen Mustern über Arme und Beine.

Meist haben die Kinder kein Fieber, sind aber bereits ansteckend, bevor der Ausschlag sichtbar wird. Sobald die Hautveränderungen auftreten, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Vorsicht: Schwangere sollten den Kontakt zum kranken Kind meiden.

Scharlach – eine ernstzunehmende Erkrankung

Scharlach ist eine ansteckende, bakterielle Infektion. Verantwortlich sind Streptokokken der Gruppe A. Diese brauchen eine gezielte Behandlung mit Antibiotika durch den Kinderarzt. Scharlach beginnt meist plötzlich mit hohem Fieber und starken Halsschmerzen. Die Zunge ist erst weißlich belegt, dann auffallend rot (die sogenannte Himbeerzunge). Der Ausschlag ist samtartig, beginnt oft in der Leistengegend und breitet sich rasch über den Körper aus. Die Diagnose wird durch einen Schnelltest erleichtert.

Um Spätfolgen am Herzen, an den Nieren und den Gelenken zu vermeiden, muss die Antibiotikatherapie konsequent und vollständig durchgeführt werden. Bei Scharlach-Angina fehlt der Hautausschlag. Begleitend gibt man dem Kind Probiotika, damit die Darmflora durch die Antibiotika nicht geschädigt wird.

Im nächsten Apotheker-Tipp zu Kinderkrankheiten stellen wir drei weitere typische Kinderkrankheiten vor: Windpocken, Pseudokrupp und die Hand-Fuß-Mund-Krankheit.

Mein Tipp aus der Pregizer Apotheke in Pforzheim:

Bei jedem Infekt empfiehlt sich ein pflanzlicher Saft mit Sonnenhut und Holunder zur Unterstützung des Immunsystems.
Stephanie Isensee, Apothekerin 

Präparate zur Stärkung des Immunsystems: 

Immunomix Saft IMMUNOMIX PLUS | 210 g bestellen

Biotic DR. LECHNER Biotic plus Dr. Lechner | 30X2 g bestellen

Omega-3 vegan MensSana Omega-3 vegan MensSana | 30 ST bestellen

Gerne beraten wir Sie, welche Bausteine Sie benötigen.

Pregizer Apotheke
Westliche-Karl-Friedrich-Straße 39
75172 Pforzheim
Telefon: 07231 14370
Telefax: 07231 143714
WhatsApp: 07231 14370

E-Mail: info@pregizer-apotheke-de
Internet: www.pregizer-apotheke.de
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 8.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 9.00 – 15.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen