
Windpocken beginnen oft mit Fieber und allgemeinem Unwohlsein. Kurz darauf erscheinen rote Flecken, die sich rasch zu juckenden Bläschen entwickeln. Besonders belastend ist der starke Juckreiz. Foto: chaossart/stock.adobe.com
Apotheker-Tipp: Mein Kind ist krank – wenn quälende Bläschen den Alltag stören
Erst ist das Kind nur ein wenig quengelig, vielleicht kommt leichtes Fieber dazu und plötzlich sind sie da: kleine rote Flecken, die sich zu Bläschen entwickeln. Zwei Kinderkrankheiten kommen als häufige Auslöser in Frage: Windpocken oder die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Beide sind hochansteckend, treten vorwiegend im Krippen- oder Kita-Alter auf und lassen sich anhand der Hauptsymptome gut voneinander unterscheiden.
Windpocken erkennen: Juckende Bläschen am ganzen Körper
Windpocken (Varizellen) beginnen oft mit Fieber und allgemeinem Unwohlsein. Kurz darauf erscheinen rote Flecken, die sich rasch zu juckenden Bläschen entwickeln. Typisch ist das schubweise Auftreten über mehrere Tage: zuerst am Rumpf, dann an Armen, Beinen, im Gesicht und auf der Kopfhaut. Das charakteristische Merkmal ist der sogenannte „Sternenhimmel“ – Flecken, Bläschen und Krusten bestehen gleichzeitig nebeneinander, weil die Bläschen in Schüben auftreten.
Besonders belastend ist der starke Juckreiz, den man mit kühlenden Lotionen oder juckreizstillenden Gelen lindern kann. Kratzen sollte möglichst vermieden werden, um Entzündungen und Narben zu verhindern.
Impfung gegen Windpocken schützt später auch vor Gürtelrose
Ansteckungsgefahr besteht bereits vor Ausbruch des Ausschlags und solange noch frische Bläschen sichtbar sind. Nach dem Abheilen verbleiben die Erreger lebenslang im Körper und können in einer späteren Lebensphase Gürtelrose verursachen.
Um schwere Verläufe zu verhindern, wird ab dem 11. Lebensmonat eine Impfung gegen Windpocken in zwei aufeinanderfolgenden Dosen empfohlen. Die Impfung schützt übrigens auch vor einer Gürtelrose-Erkrankung.
Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Schmerzhafte Bläschen im Mund
Auch die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch Viren ausgelöst, aber der Ausschlag sieht anders aus. Es bilden sich kleine rote Flecken an Händen, Füßen und im Mund, die sich zu Bläschen entwickeln. Während die Hautveränderungen an Händen und Füßen meist harmlos verlaufen, bereiten die schmerzhaften Bläschen im Mund die größten Probleme: Essen und Trinken werden zur Qual.
Wichtig ist daher eine gute Schmerzlinderung, etwa lokal durch das Auftragen eines Mundgels oder durch ein altersgerechtes Schmerzmittel. Weiche, kühle Speisen wie Joghurt, Pudding oder Banane werden besser vertragen als säurehaltige Säfte oder heiße Nahrung. Beim Trinken leistet ein Strohhalm gute Dienste.
Fieber tritt nicht zwingend auf, die Krankheit heilt in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Achtung: Der Bläscheninhalt sowie der Speichel sind hochansteckend. Und auch nach Abklingen der Symptome kann das Virus noch wochenlang über den Stuhl ausgeschieden werden. Gründliches Händewaschen nach jedem Wickeln und Toilettengang sowie das Desinfizieren von Spielzeug und Oberflächen schützt die Personen aus dem nahen Umfeld.
Mein Tipp aus der Pregizer Apotheke:
Achten Sie darauf, dass das kranke Kind genügend trinkt. Suchen Sie bei hohem Fieber über 39°C und bei Trinkverweigerung umgehend den Kinderarzt auf. Ein pflanzlicher Immunsaft unterstützt die Selbstheilungskräfte und sorgt für schnellere Gesundung. Stephanie Isensee, Apothekerin
Empfohlene Präparate:
Immunomix Saft IMMUNOMIX PLUS | 210 g bestellen
Anaesthesulf Lotio ANAESTHESULF Lotio | 50 g bestellen
Oroben Mundgel Oroben Mundgel | 15 ml bestellen
Gerne beraten wir Sie, welche Bausteine Sie benötigen.
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