Viele Frauen fühlen sich einsam und unvorbereitet, wie sie nicht wissen, wie sie mit den Wechseljahr-Symptomen umgehen sollen. Foto: Tatyana Gladskih/stock.adobe.com

Tabuthema macht sprachlos: Jede dritte Frau in den Wechseljahren fühlt sich einsam

Es ist eines der großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Dabei kommt jede Frau irgendwann in die Wechseljahre – aber kaum eine redet offen darüber. Viele fühlen sich einsam und unvorbereitet, wissen nicht, wie sie mit den Symptomen umgehen sollen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Auftrag von TENA. Befragt wurden 6000 Frauen ab 18 Jahren – darunter Frauen vor den Wechseljahren, Frauen in den Wechseljahren und Frauen, die die Wechseljahre bereits durchlebt haben.

Um gegen die Scham und das Tabu anzugehen, startet der Marktführer für Blasenschwächeprodukte eine starke Kampagne. Mithilfe der Broschüre „Selten gestellte Fragen soll ein offener und ehrlicher Austausch über die Wechseljahre in Gang gebracht werden.

Sprachlosigkeit dominiert

Traurig, aber wahr: Jede dritte Frau (32 Prozent) in den Wechseljahren fühlt sich einsam. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) hat noch nicht einmal mit dem eigenen Partner über die von ihnen wahrgenommenen Veränderungen des Körpers gesprochen.

Und auch sonst reißen sich viele lieber zusammen und funktionieren einfach: Sieben von zehn Frauen haben sich nicht mal mit ihrer Mutter über die Wechseljahre unterhalten (71 Prozent) oder sich mit anderen Frauen innerhalb der Familie ausgetauscht (69 Prozent). Zwei Drittel (66 Prozent) sprechen das Thema weder bei ihren Freundinnen noch bei ihrer Ärztin (65 Prozent) an.

Gefangen zwischen negativen Stereotypen

Die Wechseljahre haben in unserer Gesellschaft ein schlechtes Image. Kein Wunder, dass es vielen Frauen vor ihnen graust. Viel zu lange wurde die Menopause einfach unter den Teppich gekehrt oder nur hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen.

Viele Frauen empfinden die Wechseljahre daher als negativ besetzt – sowohl in der Gesellschaft als auch in den Medien. Sieben von zehn Frauen (71 Prozent) sind der Meinung, dass überwiegend über die negativen Aspekte der Wechseljahre gesprochen wird, während die positiven Seiten nicht ausreichend zur Sprache kommen.

Frauen fühlen sich unvorbereitet

Die Angst vor Stigmatisierung und Scham verhindert immer noch offene und ehrliche Gespräche über den Lebensabschnitt. Die Folge: Viele Frauen wissen gar nicht, was in den Wechseljahren auf sie zukommt und wie sie mit den Veränderungen an ihrem Körper umgehen sollen. Sie fühlen sich einsam, isoliert, unvorbereitet und von ihrem Umfeld allein gelassen.

Zwei Drittel (66 Prozent) sagen, dass sie sich von ihrem Partner nicht unterstützt fühlen. Lediglich 23 Prozent erhalten von ihrer Mutter Hilfe. Jede vierte Frau (41 Prozent) fühlt sich auf die Wechseljahre nicht genügend vorbereitet. Fast genauso viele (43 Prozent) glauben, dass über die Menopause viele Fehlinformationen und Mythen im Umlauf sind.

Die Lebensmitte birgt auch Chancen

Mit den Wechseljahren verbinden die meisten vor allem körperliche Beschwerden. Was jedoch viele unterschätzen, sind die positiven Veränderungen. Sechs von zehn Frauen (60 Prozent) sagen, dass die Wechseljahre auch ihre guten Seiten haben.

Besonders hervorgehoben wird das Ende der Periode (77 Prozent) und des prämenstruellen Syndroms (48 Prozent). Andere Frauen empfinden es als befreiend, sich keine Gedanken mehr über Schwangerschaftsverhütung machen zu müssen (46 Prozent).

Kluft zwischen den Generationen überwinden

Um Gespräche über die Wechseljahre zwischen den Generationen in Gang zu bringen, hat TENA eine Broschüre mit dem Titel „Selten gestellte Fragen“ veröffentlicht. Sie enthält zahlreiche Fragen, mit denen sich ungezwungene Gespräche über die Menopause beginnen lassen. Zudem finden sich darin Tipps und Ratschläge von Frauen in den Wechseljahren, die sie an jüngere Frauen weitergeben möchten.

Erfrischend ehrliche Sicht auf die Menopause

Für die Kampagne hat TENA zudem ein Online-Video produziert. Es räumt mit typischen Klischees auf und zeigt, wie die Wechseljahre wirklich sind – mit hormonell bedingten Wutausbrüchen, Nachtschweiß und Scheidentrockenheit. Unter anderem ist auch ein Moment zu sehen, in dem sich bei der Hauptdarstellerin die schwache Blase bemerkbar macht. Blasenschwäche gehört – neben Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen – zu den häufigsten Symptomen der Wechseljahre.

Dem Schweigen ein Ende bereiten

„Ewige Jugend und Schönheit wird häufig als das ultimative Lebensziel angesehen. Kein Wunder, dass der Begriff Wechseljahre bei vielen Frauen Angstgefühle auslöst“, sagt die Gynäkologin Dr. Verena Breitenbach. Die Menopause leide in unserer Gesellschaft immer noch unter einem chronisch schlechten Image. „Man verbindet sie instinktiv mit Altwerden und Niedergang. Aber das ist Unsinn“, so die Expertin. Medizinisch betrachtet handele es sich lediglich um das Ende der fortpflanzungsfähigen Lebensperiode.

„Es ist an der Zeit, dem Schweigen ein Ende zu bereiten. Mit der Broschüre von TENA können wir nicht nur selbst jede Menge lernen, sondern vor allem auch jüngere Frauen über die Wechseljahre aufklären. Indem wir mit unseren Omas, Müttern, Freundinnen und Partnern offen über die Menopause sprechen, befreien wir Frauen aus ihrer Einsamkeit. Und wir sorgen dafür, dass jüngere Frauen besser auf die Wechseljahre vorbereitet sind“, sagt Dr. Verena Breitenbach.

Frauen sollen ihre Erfahrungen teilen

„Die Menopause ist in unserer Gesellschaft viel zu lange negativ belegt gewesen – oder sie wurde einfach totgeschwiegen“, sagt Katrin Schnor, Marketing Managerin für die Marke TENA. „Wir müssen aufhören, uns für die Wechseljahre zu schämen und anfangen, darüber zu sprechen. Unsere Broschüre ‚Selten gestellte Fragen‘ hilft dabei. Wir versetzen Frauen damit in die Lage, ihre Erfahrungen zu teilen. Unsere Ziele sind, dass wir das mit den Wechseljahren verbundene Tabu durchbrechen, sich künftig keine Frau mehr alleine fühlt und wir #GemeinsamDurchDieWechseljahre gehen“, so Katrin Schnor.

Sensible Haut im Intimbereich

Bereits in jüngeren Jahren neigen viele Frauen zu empfindlicher Haut. Mit dem Beginn der Menopause wird die Haut im Intimbereich durch Trockenheit, Juckreiz und Rötungen häufig sogar noch sensibler. Blasenschwäche – ein häufigstes Symptom der Wechseljahre – kann die Haut zusätzlich reizen. Die TENA lights Sensitive Slipeinlagen und Einlagen wurden speziell zum Schutz der empfindlichen Haut im Intimbereich entwickelt. Sie haben eine weiche und unbedruckte Oberfläche. Zudem enthalten sie keinerlei Duft- oder Farbstoffe. Die Einlagen lindern Hautirritationen bei leichter Blasenschwäche. Darüber hinaus gibt es für Frauen in den Wechseljahren viele weitere Produkte wie diskrete Slipeinlagen und Einlagen oder Einwegunterwäsche.

Weitere Informationen zur neuen TENA Kampagne #GemeinsamDurchDieWechseljahre sind auf www.tena.de/gemeinsam-durch-die-wechseljahre zu finden. Dort können auch die Ergebnisse der Umfrage und die Broschüre „Selten gestellte Fragen“ abgerufen sowie das Online-Video betrachtet werden. pm