
Lesertelefon: Knochenbruch als Warnsignal – Osteoporose wird häufig übersehen
Osteoporose entwickelt sich schleichend. Die allmähliche Verminderung der Masse, Dichte und Festigkeit der Knochen verursacht keine Schmerzen oder andere Symptome. So bleibt die Krankheit oft unentdeckt – bis zum ersten Knochenbruch.
Spätestens jetzt wäre eine konsequente Therapie der Erkrankung erforderlich, doch häufig wird das Warnsignal überhört und lediglich der gebrochene Knochen versorgt. Die Folge: Die Osteoporose schreitet ungehindert voran und das Risiko für weitere Knochenbrüche steigt deutlich. Nach Angaben der International Osteoporosis Foundation (IOF) kam es in Deutschland 2019 zu 831.000 so genannten Fragilitätsfrakturen – das entspricht 2300 Knochenbrüchen pro Tag. Doch nur bei rund einem Viertel der betroffenen Frauen über 50 Jahren wurde anschließend eine Osteoporose-Behandlung eingeleitet – 76 Prozent blieben unbehandelt.
Was Betroffene tun können, um eine Behandlung ihrer Osteoporose sicherzustellen, wie eine leitliniengerechte Therapie aussieht und welche Möglichkeiten der Vorbeugung es gibt, erklären Experten bei der Telefonaktion von Vital-Region.
Experten informieren am SPRECHZEIT-Lesertelefon am Donnerstag, 17. Oktober 2024 von 16 Uhr bis 19 Uhr.
Gebührenfrei anrufen unter 0800-2811811