
RKH Neuenbürg: Hüft- und Kniearthrose – moderne Therapieoptionen
Das Kniegelenk ist eines der am stärksten belasteten Gelenke im menschlichen Körper. Häufige Bewegungen wie Gehen, Stehen oder das Tragen von Lasten, aber auch Bewegungsmangel, können dazu führen, dass die Knorpelschicht nicht ausreichend versorgt wird und sich mit der Zeit abnutzt. Arthrose entwickelt sich oft schleichend, daher ist es wichtig, die ersten Anzeichen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
Auch Verletzungen, etwa durch sportliche Aktivitäten, können Schäden an Knorpel, Kniescheibe oder Bändern verursachen, die unbehandelt zu Arthrose führen können. Hüftarthrose beschreibt alle degenerativen Veränderungen des Hüftgelenks, die auf Fehlstellungen, Unfälle oder altersbedingten Verschleiß zurückzuführen sind. Besonders ältere Menschen sind häufig betroffen: In Deutschland leiden etwa 5 % der Erwachsenen an Hüftbeschwerden, und rund 5 Millionen Menschen kämpfen mit Kniearthrose. Eine frühzeitige Behandlung kann dabei helfen, eine Operation mit langen Erholungszeiten zu vermeiden.
In einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 17. September, um 17 Uhr im Vortragsraum des RKH Krankenhauses Neuenbürg spricht Dr. Marcus Vogel, Leitender Arzt des Gelenkzentrums Schwarzwald, über das Thema Knie- und Hüftarthrose sowie über konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Um teilnehmen zu können, ist unter der Telefonnummer 07082-796-52836 (Montag bis Freitag 9-13 Uhr) eine verbindliche Anmeldung. Der Eintritt ist kostenlos.