Der Ärztliche Direktor und Chefarzt für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie, PD Dr. Bernd Maier (links), und Klinikgeschäftsführer Emre Nazli (rechts) mit dem Team der Gefäßchirurgie: Leitender Oberarzt, Dr. Ali Artemi, Chefarzt Chamika Ukwatte (Mitte) und Oberarzt Ayman Tayyarah Buhl. Foto: Helios Klinikum Pforzheim/Michael Klopp

Helios Klinikum Pforzheim baut die Gefäßchirurgie zu eigenem Fachbereich aus

Mit dem neuen Chefarzt für Gefäßchirurgie, Chamika Ukwatte, ist auch ein neuer Oberarzt, Ayman Tayyarah Buhl, am Helios Klinikum Pforzheim gestartet. Mit dem langjährigen leitenden Oberarzt, Dr. Ali Artemi, stärkt er nicht nur die gefäßmedizinische Versorgung in Pforzheim und dem Enzkreis, sondern baut diese Abteilung zu einem starken eigenständigen Fachbereich aus.

Medizinische Kompetenz und Empathie

„Gefäßerkrankungen belasten viele Menschen über Jahre oder sogar ein Leben lang. Hinter jeder Diagnose stehen Sorgen, Ängste und häufig ein langer Leidensweg. Moderne Gefäßchirurgie bedeutet deshalb für mich mehr als medizinische Kompetenz, nämlich Empathie und Verständnis. Mein Team und ich begleiten unsere Patienten auf ihrem gesamten Behandlungsweg und bieten Ihnen die individuell bestmögliche Therapie nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, verspricht der neue Chefarzt Chamika Ukwatte.

 Der ursprünglich aus Sri Lanka stammende 41-jährige Gefäßchirurg verfügt über die Zusatzqualifikation Endovaskulärer Chirurg (DGG) und trägt den europäischen Fachtitel „Fellow of the European Board of Vascular Surgery (FEBVS)“, eine der höchsten und international anerkannten Qualifikationen in der europäischen Gefäßchirurgie. In Celle absolvierte er die Facharztweiterbildung zum Gefäßchirurgen. Anschließend war Ukwatte viele Jahre als Oberarzt und stellvertretender Sektionsleiter der Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz tätig. Zuletzt arbeitete er am Helios Kinikum München West unter der Leitung des renommierten Spezialisten für komplexe Aortenerkrankungen Prof. Dr. Reza Ghotbi.

Gesamtes Spektrum der modernen Gefäßmedizin abgedeckt

Am Helios Klinikum Pforzheim bildet Ukwatte nun mit seinem erfahrenen Team das gesamte Spektrum der modernen Gefäßmedizin ab: von Vorsorge und Diagnostik bis hin zu hochkomplexen offenen oder minimalinvasiven Eingriffen. Zu den Schwerpunkten zählen die:

  • offene und endovaskuläre Behandlung von Aortenaneurysmen
  • operative Behandlung von Halsschlagaderverengungen zur Schlaganfallprävention
  • Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) mit modernen Katheterverfahren, Ballondilatationen, Stentimplantationen und Bypassoperationen
  • Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms
  • Shuntchirurgie für Dialysepatienten.

„Mit Chamika Ukwatte haben wir einen neuen Chefarzt gewonnen, der nicht nur mit seiner medizinischen Qualität, sondern auch mit seiner ausgesprochenen Empathie begeistert. Flankiert durch Dr. Artemi und Herr Tayyarah Buhl, den er aus einer vorherigen Tätigkeit bereits kennt, baut er die Gefäßchirurgie zu einem starken eigenständigen Fachbereich aus. Dazu gehört auch der Aufbau eines regionalen Netzwerks aus Hausärzten, Fachärzten und Krankenhäusern. Zur Behandlung von komplexen Aortenerkrankungen setzen wir auf unser starkes Expertennetzwerk: Gemeinsam mit der Helios Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe und dem Aortenzentrum Süd am Helios Klinikum München West entwickeln wir individuelle Behandlungskonzepte auch für anspruchsvolle Fälle. So erhält jeder Patient, ob mit chronischer oder akuter Gefäßerkrankung, die geeignete Versorgung“, freut sich Klinikgeschäftsführer Emre Nazli.

Info

Das Helios Klinikum Pforzheim ist ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 500 Planbetten. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verfügt das Klinikum über 15 Kliniken, zwei medizinische Institute und ist mit hochmodernen medizinischen Geräten ausgestattet.   pm