Zähneputzen auf dem Prüfstand: Oft genug, aber für Plaque-Freiheit nicht sauber genug

Die Mehrheit der Bundesbürger putzt täglich die Zähne. In Verbindung mit der Fluoridierung der Zahnpasta hat dies wesentlich zur Reduktion der Karies beigetragen. Allerdings hat die Medizinpsychologin Prof. Dr. Renate Deinzer von der Universität Gießen auch Negatives erkannt: Der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gelingt es nicht, mit dem Zähneputzen auch weitgehende Plaquefreiheit zu erreichen. Dann ist eine Gingivitis die Folge, die oft in eine Parodontitis übergeht.