Versorgungslücke für Erwachsene mit ADHS: Diagnose gestellt, aber keine Behandlung in Sicht

Wer heute als Erwachsener in Deutschland eine fundierte ADHS-Diagnose erhält, steht danach häufig ohne verlässliche Anschlussversorgung da: Es fehlt an Behandlern, an klaren Zuständigkeiten und an strukturierten Behandlungspfaden. „Wir sehen immer öfter Menschen, die nach einer aufwendigen Diagnostik mit einem Befund in der Hand dastehen und dann monatelang niemanden finden, der eine leitliniengerechte Behandlung übernimmt“, sagt der Psychiater und ADHS-Experte Dr. med. Christian Konkol vom Expertenrat ADHS.