Tödliches Hantavirus: Warum der Ausbruch auf der MS Hondius vorbei ist – die Gefahr für Deutschland aber bleibt

Drei Tote. Weltweite Quarantänemaßnahmen. Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft. Und das alles weil sich Anfang Mai 2026 auf dem Expeditionskreuzfahrtschiff MS Hondius mehrere Menschen mit dem seltenen Andes-Hantavirus infiziert hatten. Das Andes-Hantavirus nimmt unter allen Hantaviren eine Sonderrolle ein: Es ist bislang das einzige, bei dem eine Übertragung von Mensch zu Mensch eindeutig beschrieben wurde. Kurt stand die Frage nach einer internationalen Infektionswelle im Raum. Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll, warum Hantaviren keineswegs unterschätzt werden dürfen – schon gar nicht in Baden-Württemberg.