GKV zahlt 686 Millionen Euro für Prävention – AOK Baden-Württemberg fordert Zuckersteuer
686 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Jahr 2024 für Prävention aufgewendet – und das ist gemessen an den Gesamtausgaben von rund 312 Milliarden Euro nur ein Bruchteil. Für Maren Diebel-Ebers, Verwaltungsratsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, ist das ein Beleg dafür, dass das System noch immer auf Reparatur statt auf Vorsorge setzt: „Wir brauchen einen echten Wandel von der Reparatur zur Prävention.“ Dazu gehören für sie verbindliche Gesundheitsbildung in Schulen und Kitas, stärkere Präventionsanreize im System und wirksame Lenkungsinstrumente wie eine Zuckersteuer.
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