Kopfweh und Krebs durch Windräder? Neue Mega-Studie räumt mit Gesundheitsmythen auf

Es gibt Maschinen, die spalten ein Dorf, noch bevor sie stehen. Das Windrad gehört dazu. Für die einen ist es ein sauberes Kraftwerk auf Stelzen, für die anderen ein Albtraum mit Flügeln: zu laut, zu hoch, zu nah, angeblich krank machend. In Baden-Württemberg, wo Windenergie lange eher ein politisches Versprechen als ein landschaftliches Alltagsbild war, kocht der Streit besonders heiß. Sobald ein Standortplan auf dem Tisch liegt, sind die Reizwörter da: Infraschall, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen, tote Vögel, entwertete Häuser, zerstörter Wald. Manche Einwände verdienen sehr genaue Prüfung. Andere klingen dramatischer, als es die Datenlage hergibt.