258 Wirkstoffe, 27 letzte Reserven: So steht es um lebensrettende Antibiotika und gefährliche Resistenzen

Antibiotika haben Operationen, Krebstherapien und Intensivmedizin überhaupt erst sicher gemacht. Aber jedes Mal, wenn wir sie einsetzen, üben wir einen Evolutionsdruck aus: Empfindliche Bakterien sterben, die zufällig widerstandsfähigen überleben – und vermehren sich. Resistenzen sind deshalb keine Panne der Medizin, sondern Biologie in Echtzeit. Die Frage ist: Wie schnell verlieren wir die Wirksamkeit – und was bedeutet das für die Reserveantibiotika, also die letzte Ausweichlinie, wenn Standardtherapien scheitern?