Antibiotika haben Operationen, Krebstherapien und Intensivmedizin überhaupt erst sicher gemacht. Aber jedes Mal, wenn wir sie einsetzen, üben wir einen Evolutionsdruck aus: Empfindliche Bakterien sterben, die zufällig widerstandsfähigen überleben – und vermehren sich. Resistenzen sind deshalb keine Panne der Medizin, sondern Biologie in Echtzeit. Die Frage ist: Wie schnell verlieren wir die Wirksamkeit – und was bedeutet das für die Reserveantibiotika, also die letzte Ausweichlinie, wenn Standardtherapien scheitern?
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